Die drei Männer in Anzügen hätten als Kunden im Bulgari-Geschäft im Zentrum von Paris durchgehen können. Bewaffnet mit Gewehren waren ihre Absichten jedoch ruchloser. Sie stahlen eine große Menge Juwelen von der italienischen Schmuckfirma.

Die Ein Raubüberfall fand am Dienstagmorgen auf der Place Vendôme statt, dem historischen Platz im 1. Pariser Arrondissement, der für seine Luxusgeschäfte bekannt und häufig Ziel von Dieben war. Eine Person befindet sich im Zusammenhang mit dem Raub in Untersuchungshaft, Das teilte die Pariser Staatsanwaltschaft mit. Und die Polizei sucht nach weiteren Beteiligten.

Bulgari bestätigte den Raubüberfall in einer Erklärung und sagte, dass niemand verletzt worden sei.

Die Polizei lehnte es ab, sich zu dem Raub zu äußern, aber ein Beamter die vor Ort mit den Medien gesprochen haben beschrieb am Dienstag einen dreisten Raubüberfall und sagte, dass die Verdächtigen, die den Laden betraten, nach dem Diebstahl der Juwelen in einem Fahrzeug geflohen seien, während vier andere auf Rollern in Richtung Stadtzentrum fuhren. Die Polizei stoppte das Fahrzeug bei einer Schießerei, Die Beamtin, die sich als Noura B. identifizierte, sagte in einem von Le Parisien geposteten Video.

Der Schmuck sei von der Polizei noch nicht gefunden worden, teilte die Pariser Staatsanwaltschaft mit.

Es sei unklar, wie viel die Diebe genau genommen hätten, sagte der Beamte in dem Video und fügte hinzu, dass ein Verdächtiger eine Tasche fallen lassen habe, aber der Betrag wurde auf mindestens 10 Millionen Euro oder 12 Millionen US-Dollar geschätzt.

Paris ist kein Unbekannter für ambitionierte Diebe, die teure Juwelen und andere Luxusgüter wegschaffen wollen. Schmuck im Wert von über 2 Millionen Euro wurde im Juli gestohlen aus Chaumet, einem renommierten französischen Juweliergeschäft, das von der Polizei damals als „monumental“ bezeichnet wurde. Im Jahr 2008 machten sich Diebe mit Schmuck im Wert von unglaublichen 100 Millionen US-Dollar von Harry Winston.

Dreiste Räuber scheinen besonders angezogen zu sein zu den luxuriösen Designer-Schmuck- und Uhrengeschäften in der Nähe von Place Vendôme, wo Bulgari andere globale High-End-Marken wie Chanel, Cartier und das Hotel Ritz Palace als Nachbarn zählt. Im Jahr 2014 stahlen maskierte Räuber, bewaffnet mit einer Pump-Action-Pistole und einer Axt, von Colette Luxusuhren im Wert von über 645.000 US-Dollar.

„Der Place Vendôme ist ein sensibler Ort“, sagt Jacques Morel, ein Sicherheitsberater des französischen Juwelierverbandes, und es hatte mehrere Angriffe in der Gegend gegeben. Aber Schmuckdiebstähle seien in den letzten Jahren zurückgegangen, sagte er. Vor etwa sieben Jahren habe es in Frankreich bis zu 500 Angriffe auf Juweliere pro Jahr gegeben, sagte er. Heute sind es dank der Sicherheitsauflagen der Versicherungen weniger als 100.

„Solche Angriffe hatten wir schon lange nicht mehr“, sagte er. Angesichts der Anzahl der Personen, die anscheinend beteiligt waren, wirkte der Raub eher wie “Amateure und nicht wie Leute aus der Big Banditry”, sagte er. Eine Beute im Wert von 10 Millionen Euro sei ein hohes Kopfgeld, fügte er hinzu. “Ich bin ein wenig überrascht, dass sie in so kurzer Zeit Zugang zu so viel Schmuck hatten.”

Eine spezielle Polizeieinheit, die sich normalerweise mit bewaffneten Raubüberfällen befasst, die als Banditry Repression Brigade bekannt ist, wird die Ermittlungen leiten. sagte die Polizei auf Twitter.

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